Aktuell! (01.04.2007) Und kein Aprilscherz!

Unsere Mopswelpen sind da! Sieben junge Möpse, drei Rüden und vier Hündinnen, warten auf liebevolle Familien! Wollen Sie mal schauen? Wir sind hier.
Und hier sind wir schon 14 Tage alt.

Der Mastiff

Ich erspare mir hier den Ausflug in die Vergangenheit, darüber gibt es ausreichend Literatur. Nur soviel: Nach dem 2. Weltkrieg war die Rasse Mastiff fast ausgestorben, es gab nur noch einige wenige Exemplare, die aber entweder zu alt waren für die Zucht oder keinen Nachwuchs brachten. Mit dem Rüden Templecombe Taurus, der wandernd auf der Straße aufgegriffen wurde, und zwei Importen aus Amerika begann man in England wieder mit der Mastiffzucht.



Der Mastiff ist kein Hund für Jedermann. Er stellt Ansprüche an seine Umgebung und an seine Familie, darüber sollte sich jeder vor dem Kauf eines solchen Hundes im Klaren sein. Der Mastiff ist sowohl in der Anschaffung, wie auch in der Unterhaltung ein relativ teurer Hund. Dieser Hund sollte unbedingt eine Anschaffung für das ganze Hundeleben sein. Eine Weitervermittlung in andere Hände ist für diesen sensiblen Giganten eine Katastrophe. Er ist seinem Herrn in Treue unverbrüchlich verbunden, was man dann leider von manchen Herrchen nicht behaupten kann, aber das ist ein anderes, trauriges Thema. Als frühere Notvermittler haben wir Erstaunliches erleben können.




Groß und Klein verträgt sich gut!

Ein Mastiff ist mit relativ wenig Mühe zu erziehen, man braucht aber ein gewisses „Händchen”. Es gehören dazu Konsequenz (nicht Härte!) und diese Konsequenz sollte gepaart sein mit der notwendigen Toleranz. Sie haben sich einen Giganten der Hundewelt gekauft und er wird sich nicht beim ersten „Platz” auf den Boden schmeißen, wie vielleicht ein Gebrauchshund. Kadavergehorsam fehlt ihm völlig. Er schätzt es auch nicht, seine Kommandos zugebrüllt zu bekommen, wie jeder Hund kann er viel besser hören als Sie. Unsere Mastiffs fassen Gebrüll als Strafe auf. Für die gegebenen Kommandos braucht er etwas mehr Zeit sie umzusetzen, schließlich hat er auch mehr Masse zu bewegen.(Hündinnen ca. 65-80 kg, Rüden ca. 90-100 kg). Solche Kleinigkeiten müssen Sie berücksichtigen sonst haben Sie ein Problem und Ihr Hund auch.



Sie müssen sich auch darüber im Klaren sein, dass Sie sich keinen „Wandervogel” gekauft haben. Natürlich schätzt er angemessene Spaziergänge und sollte trotz seiner Größe und Schwere immer vital sein aber lassen Sie sich bitte nicht erzählen, dass er stundenlang hinter Pferden herläuft, Gebirgswanderungen sein Höchstes sind und es ihm eine Riesenfreude bereitet am Fahrrad hinterherzulaufen. Er ist gezüchtet als Wächter großer Grundstücke, er soll spurtstark sein, aber dazu braucht er keine Ausdauer. Auch die Riesenanwesen in England, wo er ursprünglich gehalten wurde, haben irgendwo eine Grenze. Von einem Schwergewichtler erwartet man ja schließlich auch keinen Balletttanz.



Hitze kann er nicht so gut leiden, an heißen Sommertagen wird er ganz Südländer und hält lange Siesta. Er liebt es Ihnen beim Arbeiten zuzuschauen, ich persönlich glaube, dass das ohnehin seine Lieblingsbeschäftigung ist.

Dieser Hund braucht Platz um sich bewegen und „ausgehen” zu können und dazu gehört ein Grundstück. Er gehört nicht in eine Mietwohnung und schon gar nicht in den dritten Stock oder ähnliches. Denken Sie einmal darüber nach was ist, wenn er krank ist und nicht oder kaum laufen kann? Wer soll ihn tragen? Die Feuerwehr? Auch ist eine Zwingerhaltung für diesen familienbezogenen, hochintelligenten Hund eine blanke Katastrophe. Er braucht seine Familie, also sein Rudel um sich.



Wenn Sie ein paar Dinge beachten, bekommen Sie einen Traumhund, der an Loyalität und Liebe nicht zu überbieten ist. Er ist kein Raufer, kein Kläffer, unendlich geduldig und duldsam. Kindern gegenüber (wenn er sie kennt, kein Hund egal welche Rasse ist automatisch kinderlieb) wird er ein lieber Spielgefährte sein. Sein Leben besteht darin, seiner Familie gefallen zu wollen und sie unverbrüchlich zu lieben.


Er hat natürlich noch einige andere Seiten an sich, die man unbedingt vorher wissen sollte. Er sabbert hingebungsvoll! Das führt dazu, dass wenn er sich schüttelt, der Sabber durch „die Bude” fliegt. Und wenn er denn so kommt und legt seinen Riesenkopf auf ihre Knie, werden diese relativ schnell feucht. Für Sitzmöbel ist Leder angesagt und als tägliche Bekleidung für Herrchen und Frauchen etwas sehr Pflegeleichtes. Wobei es sicher ein Unterschied ist, ob ich einen solchen Kameraden habe, oder wie wir, ein Rudel. Und denken Sie daran, manche Besucher könnten mit ihm leicht überfordert sein und wir haben schon mehr als einen Interessenten erbleichen sehen, wenn unsere Meute fröhlich auf ihn zusprang.


Mastiffs können schnarchen, für den einen ein beruhigendes Geräusch, für andere eher gewöhnungsbedürftig. Wir hatten einen Rüden "Devil Dancer", wenn er sich vor den Kamin zur Ruhe legte, mussten wir regelmäßig den Fernseher lauter stellen, um überhaupt noch was zu verstehen.


Ein Mastiff ist stur, was er nicht will, will er nicht. Mit Gewalt erreichen Sie überhaupt nichts, sondern nur durch liebevolles Zureden. Ein Käufer von uns, in Eile, musste mit seinem Rüden zum Tierarzt. Er ließ dem Hund keine Zeit allein in die Praxis zu gehen, sondern schob ihn einfach durch die Tür. Resultat: der Hund betrat fast zwei Jahre kein fremdes Haus mehr. Allerdings hat der Besitzer begriffen, dass er etwas falsch gemacht hatte.


Ein andere kleine Anekdote mit unserem ersten Mastiffrüden Marsden Lord Eldon. Der Gute kam in die Trotzphase (ca. 9 bis 18 Monate dauert das) und entschloss sich, nicht mehr freiwillig ins Auto zu steigen. Er legte sich 3 Meter vor dem Auto auf den Boden und basta. Mit meinem Mann als Hilfe, hoben wir ihn einige Male hinein, worauf er uns total angewidert anschaute. Nur guter Rat war teuer, als ich allein war. Mir fielen die Worte der Züchterin ein: „Nur mit Liebe und gutem Zureden.” Ich umschmeichelte ihn und säuselte ihm viel Liebes zu (die Nachbarn müssen mich für völlig bekloppt gehalten haben) und was machte das gute Tier, sein Blick triefte vor Liebe, sein Gesicht bestand aus dicken Falten und er hopste ins Auto, nur für mich! Später brauchte ich immer nur schmeichelnd zu sagen: „Mach doch für Mama!”, und er ließ die unangenehmsten Dinge über sich ergehen.


Der Mastiff ist generell ein sehr gelassener, freundlicher Hund, kann aber zur Zurückhaltung gegenüber Fremden neigen. (Ich meine Zurückhaltung, nicht Angst!) Aber man sollte sich nicht täuschen lassen, er kann durchaus schützen und sein Anwesen und seine Familie bewachen. Der Stromableser, der unaufgefordert einfach unser Grundstück betrat, hat das durchaus gemerkt. Er wurde nicht angegriffen, aber ordentlich in die Ecke gestellt, bis wir kamen.


Ganz kurz noch ein unerfreuliches Thema in Sachen Mastiff. Wir haben Hundeverordnungen, jedes Bundesland eine andere! Gott sei Dank haben wir mittlerweile auch das Berliner Urteil, das Rasselisten für nichtig erklärt. Wir müssen uns aber trotzdem noch mit Themen wie Wesenstests, Kampfhundsteuer etc. herumschlagen. Die Rechtslage ist für Hundehalter gut, aber im Großen und Ganzen ist alles im Moment ein wenig verworren und ungeklärt. Das sollten Sie wissen und sich in Ihrer Stadt und Gemeinde genau erkundigen, bevor Sie sich einen Mastiff anschaffen.

Dieses ganze kann und soll auch nur ein grober Anriss dieser Rasse sein. Für weitere Infos stehen wir selbstverständlich gern zur Verfügung. Wir freuen uns auch über Ihren Besuch, natürlich nach Voranmeldung, da wir alle auch noch einen Beruf haben, schließlich müssen wir das Futter verdienen.


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Mastiff-Zwinger „Griffon of Rufford”  

Bestehend seit 1984

Anfang der 80er Jahre, nachdem wir endlich eine vernünftig große Bleibe auf dem Land gefunden hatten, machte mein Mann sich auf die Suche nach seinem Traumhund und zwar dem Mastiff. In England auf einer Farm mit einem solchen Hund groß geworden war und blieb er dieser Rasse verbunden.

Die Musik gefällt Ihnen? Dann besuchen Sie auch die Claidhmhor-Pipers


Schnell mussten wir feststellen, es war absolut nicht einfach Züchter ausfindig zu machen und wenn, dann waren sie entweder kaum bereit ins Ausland zu verkaufen oder die wenigen Welpen waren bereits alle lange im voraus vergeben. Wir hinterließen also überall unsere Adresse und wurden dann im Jahre l984 in Deutschland fündig, die Züchterin Gisela Wolff-Wittenberg hatte einen kleinen Wurf mit 3 Welpen und war bereit, uns eine Hündin zu verkaufen. Unser erster Mastiff wurde also Boadicea of the Cheviot Hills. Wir konnten den Wurfabnahmetag kaum erwarten, um unsere "Dicke" in Empfang zu nehmen, zum späteren Zeitpunkt wurde sie unsere Butzimaus und blieb es bis zum letzten Tag ihres immerhin 11-jährigen Lebens.


Kaum hatten wir das kleine Mädel im Haus klingelte das Telefon und ein Züchter aus Yorkshire bot uns einen Welpen aus seinem Wurf an! Natürlich sagten wir nicht nein und einige Mitglieder des englischen OEMC begutachteten die Welpen für uns und wir entschieden uns für einen kleinen Rüden, unser Marsden Lord Eldon. Er hatte exzellente Papiere, genau wie Boadicea und zu dem Zeitpunkt hofften wir bereits selbst einmal züchten zu können. Der Einzug des kleinen Marsden Lord Eldon gestaltete sich völlig problemlos. Er hatte ein ausgesprochen fröhliches Naturell und war begeistert von allem Neuen. Die Couch wurde sofort von ihm enthusiastisch angenommen und jegliche Erziehungsversuche unsererseits ihm klar zu machen, dass dieses Stück nicht für ihn angeschafft sei, scheiterten. Wie war es doch? Der Klügere gibt nach! Zumindest hatten wir den Triumph für uns zu verbuchen.
Poppie auf Erkundungsgang


Ein Jahr darauf gesellte sich zu den beiden Herrschaften die Dritte im Bunde, eine wunderschöne kleine Hündin aus Holland, Honey Hornet von der Ircomara. Sie war eine bildschöne, vom Charakter her sehr pflegeleichte Hündin, allerdings stark Unfall anfällig. Sie erhielt von uns den Namen "Fussel", weil sie so fusselig und schusselig war.


Mit diesen drei Hunden fing im Grunde genommen bei uns das Zuchtgeschehen an mit vielen Höhen und auch Tiefen. Anfang der 90er Jahre importierten wir eine gestromte Hündin aus England und zwar Bredwardine Bronant. Die uns dann auch 3 wunderschöne Würfe schenkte.

Danach hielten wir eine Reihe von Hündinnen aus eigener Zucht, die sehr schöne Nachkommen brachten und importierten weitere Hündinnen. Leider mussten wir uns entschließen die Hündin Gildasan Little Claire nicht in die Zucht zu nehmen, obwohl HD, ED-frei und auch das Herz topgesund ist, sie hat Probleme mit dem Rückgrat und ein Wurf wäre für sie gesundheitlich wahrscheinlich zu viel. Schweren Herzens haben wir uns entschlossen darauf zu verzichten mit ihr zu züchten. Sie wird hoffentlich trotz ihres gesundheitlichen Problems bei uns ein schönes, langes Leben haben.

Unser letzter Import ist eine Hündin aus dem Zwinger „from the Black Mask”, unsere kleine Eva (gar nicht mehr so klein). Wir nennen sie Poppie, sie ist gesund, fröhlich, hat ein tolles Wesen und wir hoffen, dass sie sich zu einer schönen Hündin entwickelt.



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Unsere Zucht

1988 fiel in unserem Zwinger der erste Wurf und bis zum heutigen Tage hatten wir insgesamt 12 Mastiffwürfe. Wir sind bestrebt gesunde und wesensfeste Hunde zu züchten. Hunde die wir für nicht gut genug befinden, selbst wenn sie typisch sind und ohne weiteres eine ZVP bekommen würden, schließen wir aus der Zucht aus. Eine Tophündin schlossen wir aus der Zucht aus nach einem Wurf, da sie weder Wehentätigkeit noch anschließend irgendeinen Mutterinstinkt hatte. Das sind Hündinnen, die nicht in die Zucht gehören. Wir legen keinen Wert auf Massenzucht. Ein kranker Hund bringt den Käufern viel Kummer und Leid und hohe Kosten und über ein schlechtes Wesen ärgert er sich jeden Tag.


Deckrüden werden von uns sehr lange begutachtet und der eine oder andere dann in die engere Wahl genommen, nach Lesen des Stammbaums und Besuchen im Hause des Besitzers, fällt dann die Entscheidung für die erste Wahl.

Ein guter Wurf Welpen ist auch immer relativ gleichmäßig und ausgewogen, auf den einen Blender in einem Wurf kann man gut verzichten, auch für spätere Würfe, weil sie super aussehen und später für die Zucht meist nichts oder nur sehr wenig bringen.



Unsere Zuchthündinnen erhalten vor ihrer Zuchtverwendung einen kompletten Check-up, sie sind grundsätzlich untersucht auf HD, ED und Herz. Unsere Hündinnen werden belegt nach dem englischen „Code of Ethics”, d. h. unter anderem, nicht vor dem 2. Lebensjahr, der 1. Wurf nicht nach dem 4. Lebensjahr und die Zuchtverwendung endet mit Beendigung des 6. Lebensjahres. Ein Mastiff gilt mit dem 6. Lebensjahr als „getting on a bit”. Frei übersetzt, er wird alt. Einem solchen Hund mutet man nach unserer Meinung keinen Wurf mehr zu. Unsere Hündinnen haben nie mehr als 3 Würfe in ihrem Leben. Das ist nach unserer Auffassung ausreichend. Schließlich wollen wir nicht vermehren, sondern züchten und züchten heißt, die Rasse verbessern. Mit einer ausgelaugten Hündin wird einem das, nach unserem Dafürhalten, kaum gelingen.



Ein guter Hund ist typvoll, aber das muss gepaart sein mit Gesundheit und gutem, typischen Wesen. Als Züchter können wir aber immer nur den Grundstein legen, auf dem dann der neue Besitzer aufbauen muss. Da sollte der neue Besitzer dann auf den (hoffentlich) erfahrenen Züchter hören. Wer nicht auf den Rat seines Züchters hört (sprich: ich hatte ja schon einen Jack Russel und weiß das alles besser, der Futtermittelhändler sowieso und alle anderen auch), der könnte sich Probleme schaffen, die dann leider der Hund ausbaden muss.




Welpen

Sie haben vor sich einen solchen Hund nach reiflicher Überlegung anzuschaffen und suchen nun einen Welpen. Das kann eventuell dauern. Auf unseren ersten Mastiff warteten wir 2 Jahre. Sie haben nun von einem Wurf, oder von Welpen irgendwo erfahren, dann denken Sie bitte daran, Welpen sind immer und überall nur niedlich. Der Hundehandel und Massenzüchter sollten für Sie tabu sein. Sehen Sie sich mehrere Züchter an, vielleicht gehen Sie auch öfter mal hin, (nach tel. Vereinbarung, auch Züchter sind Menschen mit Privatleben und Beruf) schauen sich die mögliche Mutter gut an und eventuell auch den zukünftigen Deckrüden und wählen Sie dann den Züchter oder die Züchter Ihres Vertrauens aus. Es sollte Ihnen wert sein auf einen Welpen womöglich warten zu müssen. Ich bin immer
Poppie, drei Monate alt

wieder erstaunt, dass Menschen in der Lage sind ein Jahr und mehr über die Entscheidung des neuen Autos zu brüten (was sie dann in der Garage unterbringen) und ein Tier, dass man schließlich 10 Jahre und mehr in sein Haus als Familienmitglied aufnimmt, soll dann sofort und auf der Stelle angeschafft werden. Ein guter Züchter wird Sie auch überprüfen, also nicht beleidigt reagieren. Er sollte Ihnen alles Wissenswerte über so einen kleinen Brocken, den Sie dann mit 8 Wochen abholen können, mitteilen, also Futterplan mitgeben und Tipps für die ersten Wochen im neuen Haus. Dazu gehört auch, dass Ihnen gesagt wird, dass diese Kleinen für ca. das erste halbe Jahr ihres Lebens, keine Treppen steigen sollen. Bei einem Welpen ist das Skelett lose und fast nur „skizziert”. Wenn ich dieses Skelett bei dem Gewicht überlaste gibt es Schäden, auch eine falsche Fütterung kann zu großen Problemen führen. Ein Mastiff ist übrigens erst mit ca. 3 Jahren voll ausgewachsen. Bei gestromten Mastiffs kann es bis zu 4 Jahren dauern. Er muss übrigens auch gut sozialisiert werden, sonst haben Sie nachher ein „Landei”. Sie wissen ja, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr und es kann sein, dass Ihnen Ihr Mastiff nachher sagt, ne, das will ich nun nicht mehr.




Von uns gezüchtete Welpen werden gut sozialisiert und im Rudel aufgezogen, sie kennen Haus, Hof und Garten sowie das Autofahren. Sie dürfen sich in Haus und Garten frei bewegen und miteinander spielen, raufen, Unsinn machen, den Garten umbauen, das Haus neu arrangieren und dafür sorgen, dass anschließend gründlich renoviert werden muss. Meistens ist der eine oder andere neue Teppich fällig und da gerne genagt wird ist auch schon mal der Besuch in einem Möbelhaus angesagt. Schuhe werden gleich von uns allen sorgfältig hoch untergebracht, so dass die Schäden hier nur bei Turnschuhen und Gartenlatschen auftreten. Da wir in früheren Jahren feststellen mussten, dass sich die kleinen Herrschaften nur über die teuersten Modell hermachten, haben wir unsere Konsequenzen gezogen.


Bevor wir dann diese „kleinen Monster” in ihre neuen Zuhause entlassen werden sie gründlich von unserer Tierklinik untersucht, sie werden tätowiert oder gechipped, sie sind grundimmunisiert und werden von uns regelmäßig entwurmt. Sie werden abgegeben mit einem Futterplan, der auch einige Grundregeln beinhaltet und wir legen Wert darauf, dass sich die Käufer daran halten. Preise unserer Welpen sind immer Festpreise, wir sind Züchter, die die Verpaarungen sorgfältigst planen und die Welpen bestens aufziehen, wir sind keine Händler.


Wir stehen unseren Käufern immer mit Rat und Tat zur Seite und sind für unsere „Welpen” zu jeder Tag- und Nachtzeit da. Einmal jährlich veranstalten wir unsere „Geschwistertreffen”, das ist dann für alle Käufer und deren Hunde sowie Interessenten dieser Rasse. Das wird gern angenommen und für uns ist es natürlich schön zu sehen, wie sich die Hunde entwickelt haben.



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Von uns gezüchtete Hunde

Karl-Friedrich-Wilhelm Griffon of Rufford

Heißt natürlich nur so auf dem Papier. Sein Besitzer Armin Keller nennt ihn Tasco. Tasco wurde in die Schweiz verkauft und wurde dort zum Therapiehund für Schwerstbehinderte ausgebildet. Sein Besitzer hat den kleinen Kerl langsam und mit viel Einfühlungsvermögen auf seine Rolle vorbereitet. Er zeigte sich bereits von Anfang an unheimlich geduldig mit den wirklich schwerstbehinderten Menschen. Hund und natürlich nicht zuletzt Herrchen hatten viel zu „pauken” um ihre Prüfungen zu bestehen. Herrchen hat wahrscheinlich viel mehr geschwitzt als sein Hund. Tasco wurde sowohl in der Schweiz wie auch in Österreich getestet und hat die Befähigung zum Therapiehund für Tasco
Schwerstbehinderte mit exzellenten Bewertungen bekommen.
Tasco erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit, er ist immer noch sehr verspielt. Sein Besitzer hat sich aber entschlossen, nachdem er nun 8 Jahre alt geworden ist, ihm eine weitere Prüfung, die alle 2 Jahre zu erfolgen hat, nicht mehr zuzumuten und ihn mehr oder weniger zu „verrenten”.


Tasco: wer ist hier stärker? Endlich Pause!
Auch ein Therapiehund braucht sein Privatleben


Kosie Griffon of Rufford

Ein paar Impressionen von Tascos Schwester Kosie Griffon-of-Rufford, die im Zwinger Mass Lane der „große Boss” ist.

Kosie

Kosie


Auch unsere Holly ist nach wie vor emsig als „Diabetestester” tätig. Sie lässt es sich nicht nehmen, wenn Herrchen Zuhause ist, ihn regelmäßig zu kontrollieren

Interessieren Sie sich für Herrchens Hobby? Dann besuchen Sie ihn auf der Seite seiner Band, den Claidhmhor Pipers.


Nun kommt ein trauriger Teil, der auch uns als Züchter immer wieder betroffen macht. Zwei von uns gezüchtete Hündinnen aus dem F-Wurf sind leider bei ihren Familien verstorben.

Die eine Hündin ist Fiona Griffon-of-Rufford, die im Alter von 10 Jahren leider verstarb.

Fiona wurde im Alter von 8 Wochen von uns abgeholt. Sie kam in einen Haushalt mit anderen Hunden, Katzen und Pferden. Viele Jahre folgte sie Ihrer Besitzerin auf deren Ausritten und ein Besuch bei den Pferden im Stall und auf der Koppel war eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

Liebevoll hat sie auch die diversen Neuzugänge im Haushalt aufgenommen und sie mit erzogen. Ihre Besitzer vermissen sie verständlicherweise nach wie vor sehr.

Fiona Griffon-of-Rufford



Fergie Griffon-of-Rufford
Die andere Hündin ist Fergie Griffon-of-Rufford. Leider hatte Fergie mit ihrer ersten Familie nicht viel Glück und nach manchen Irrwegen fand sie ein dauerhaftes liebevolles zu Hause bei Karin Hofmann und dafür sind wir sehr dankbar. Bedauerlicherweise konnte ich der Hündin bei mir kein Zuhause geben, da wir mit Notfällen voll besetzt waren und das hat mich sehr belastet, denn Fergie war eine zauberhafte, liebe Hündin, die wir nie vergessen werden. Aber sie hatte bei Karin ein wunderbares Leben mit der Familie und mit anderen Hunden zusammen

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Aktuell!

Unsere Miss Marple hat es geschafft! Am 31. März haben sieben junge Möpse das Licht dieser Welt erblickt. Auf den folgenden Bildern sind sie knapp einen Tag alt.

Henny und Mama kurz vor dem großen Tag
Henny und Mama kurz vor dem großen Tag
Woher soll ich wissen, wo der Fußball ist?
Woher soll ich wissen, wo der Fußball ist?
Wir sind dahaaa...
Wir sind dahaaa...







Danke Fans, gern geschehen


Hier sind wir schon eine ganze Woche alt.








Der Mops

Henny und Mama

Seitdem wir unseren ersten Mops bekommen haben, sind wir von dieser Rasse sehr überzeugt. Der Mops ist ein stämmiger kleiner Hund und sehr robust. Man tut ihm Unrecht, wenn man ihn zum Hund alter Damen abstempelt. Er ist verwandt mit den großen Doggen, also ein molossoider Typ und der kleinste Vertreter dieser Hundegruppe. Er ist ein lustiger Kobold und macht das Leben freundlicher. Wir haben festgestellt, diese Rasse passt extrem gut zu unseren Großen, den Mastiffs. Sie behandeln ihn als Kumpel und Kamerad und er spielt ihnen manchen Streich, wie in die Füße beißen, am Schwanz reißen, ihn als Rutsche benutzen oder als gut gepolstertes Kopfkissen, wie auch immer es gerade benötigt wird.
Dem Mops begegnet man mit manchem Vorurteil und das ist einfach nicht gerechtfertigt. Ein gut und verantwortungsbewusst gezüchteter Mops hat auch keine Atemprobleme und keine so weit herausstehenden Augen, dass man um deren Schutz fürchten muss. Er ist mit Sicherheit nicht dumm, sondern hochintelligent und passt sich jeder Gelegenheit in unnachahmlicher Art und Weise an. Er passt sich also immer seiner Familie an. Er stellt keine großen Ansprüche in punkto Wohnraum, Wohnung oder Haus, beides ist ihm recht. Allerdings ist er sehr verfressen und ihm fehlt da manches Mal einfach die Kontrolle, da muss dann Herrchen oder Frauchen einschreiten. Faustregel ist immer die Rippen fühlen, aber nicht sehen.
Sollten Sie Interesse an dieser zauberhaften kleinen Hunderasse haben, sind wir gern bereit Sie weiter zu beraten oder Ihnen unsere Hunde zu zeigen, die im Rudel der großen Mastiffs ohne Schwierigkeiten leben. Ihre Charaktereigenschaften sind übrigens ähnlich wie die des Mastiffs, mit dem Vorteil, dass sie einfach handlicher sind. Ein Mastiff, der nicht will, den muss man überzeugen, einen Mops klemmt man sich notfalls einfach unter den Arm.

Hier kommen jetzt noch ein paar Bilder von unseren ersten Welpen

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News

Poppie liebt den Platz auf Claire
Aktuell!

Wir planen für den Herbst 2007 einen Wurf Mastiffs. Näheres im Laufe des Jahres auf diesen Seiten.
Hier einige Neuigkeiten aus unserem Zwinger:

Es erreichte uns ein Anruf von einem Bekannten, der erfahren hatte, dass in einem Tierheim ein Mastiff untergebracht sei. Ein Mastiff-Interessent, der in nicht zu großer Entfernung zu diesem Tierheim lebt, erklärte sich bereit, den Hund einmal anzusehen. Das machte er sofort und ließ mich dann wissen, er selbst wolle den Hund wohl aufnehmen. Es handelte sich dabei um einen Hund aus einem Zwinger, der mittlerweile nicht mehr existiert. Der Hund hatte keine schöne Vergangenheit und war wohl den größten Teil seines Lebens vernachlässigt worden, da sein Herrchen zum Alkoholiker geworden war.



So eine Couch ist klasse!

Soweit die Geschichte, wie sie uns von der Tierheimleitung mitgeteilt wurde. Er war sehr zurückhaltend, schon mindestens 8 Jahre alt, humpelte stark, war abgemagert, also mit anderen Worten: „Mit diesem Hund war sicherlich kein Staat zu machen.” Aber wie das so ist mit Menschen, denen die Tiere wirklich am Herzen liegen, er wurde aufgenommen, fügte sich sofort ohne Probleme in das existierende Rudel ein, erkannte die Vorteile einer Couch auf den ersten Blick und es geht ihm gut. Er hat gut zugenommen (fast zu gut), seine Arthrosen werden behandelt und es sei dem armen Kerl zu gönnen zum Ende seines Lebens noch eine schöne Zeit erleben zu dürfen.



Fämie

Blondie



Holly

Wir haben zwei unserer alten Hunde verloren. Fämie verließ uns nach einer Krebserkrankung im Juni 2006, fünf Wochen vor ihrem 12. Geburtstag und ihre „Erzfeindin” Blondie (Delighful Daphne) musste einen Monat darauf im Alter von 13 ½ Jahren eingeschläfert werden. Beide waren die Letzten aus ihrem Wurf und wir waren dankbar, dass wir sie so lange haben durften. Es waren tolle Hündinnen, die wir mit Sicherheit nicht vergessen werden.

Die letzte unserer alten Hündinnen ist Holly, auch sie ist die letzte Überlebende aus dem H-Wurf, und wurde im Oktober auch schon 11 Jahre alt.

Last but not least haben wir einen Tierschutzfall aufgenommen, der bei uns sehr aufgelebt ist. Seine Anfänge waren jämmerlich, er wurde angeschafft und einfach weggeschmissen, sprich ausgesetzt. Nach einigen schlimmen Irrwegen nahmen sich engagierte Tierschützer seiner an und gaben ihm vorübergehend ein liebevolles Zuhause, bis wir von ihm erfuhren und uns entschlossen, ihn zu uns zu nehmen. Er ist nur lieb, unglaublich menschenbezogen, was man nach seinen Anfängen kaum glauben sollte. Sein Hauptbestreben liegt darin uns alles recht zu machen und uns mit Anhänglichkeit zu überschütten.


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Überarbeitet im Januar 2007

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